„Runder Tisch“ soll helfen « „Roter Baum“ e.V. Zwickau

„Runder Tisch“ soll helfen

Pressemitteilung des Jugendverein „Roter Baum“ e.V. Zwickau
Donnerstag, 28.10.2010

Die Jugendlichen in Zwickau müssen sich weiter in Geduld üben. Ein Alternatives Zentrum wird es nach dem Willen der Stadtverwaltung Zwickau in absehbarer Zeit nicht geben. Der Jugendverein „Roter Baum“ Zwickau sucht nun mit einem „Runden Tisch“ einen Ausweg aus der Misere.
Seit beinahe zwei Jahren bemüht sich der Jugendverein „Roter Baum“ Zwickau um die Einrichtung eines Alternativen Jugendzentrums (AJZ). Im August vergangenen Jahres wurde der Oberbürgermeisterin hierfür ein umfassendes Konzept übergeben. Frau Dr. Pia Findeiß sicherte dem Ansinnen seinerzeit ihre Unterstützung zu. Nachdem die Verhandlungen über eine Immobilie des sächsischen Staatsbetriebs SIB abgebrochen wurden, intensivierte sich der Austausch zwischen Jugendverein und Zwickauer Stadtverwaltung.
Im April wurden dem „Roten Baum“ einige städtische Immobilien zur Besichtigung angeboten. Die Zusammenarbeit mit dem städtischen Liegenschaftsamt erwies sich dabei als recht konstruktiv. Im Juli wurde schließlich ein passendes Objekt für die Vorstellungen des Vereins gefunden. Mehrere Mitgliederversammlungen konnten bereits im Gebäude stattfinden. Kurzfristig wurde für das Objekt ein Nutzungs- und Finanzkonzept erarbeitet. Die Anmietung des Objektes und die Einrichtung eines Alternativen Zentrums schienen greifbar nah.
In den laufenden Verhandlungen zeigte sich jedoch wiederholt, dass die Vorstellungen von Ämtern und Jugendverein weit auseinandergehen. Zum Beispiel die Frage, wann ein Gebäude als „nutzbar“ angesehen werden kann, ist dabei äußerst strittig. Gegenüber den Verantwortlichen der einzelnen Ämter muss sich der Verein stets aufs Neue erklären. Wir sehen die Gefahr, dass der gesamte Prozess am Ämterdschungel scheitern könnte.
Mit einem „Runden Tisch“ verbindet der Jugendverein den Wunsch endlich zielführend arbeiten zu können. Mit Vertretern der relevanten Fachämter, der GGZ, der Stadtratsfraktionen, unseres Vereins und ausgewählten Baufachleuten könnten eventuell vorhandene Probleme bei der Umsetzung unseres Ansinnens offen angesprochen und unter Einbeziehung aller Beteiligter einer Lösung zugeführt werden. Die Oberbürgermeisterin wurde um Leitung des „Runden Tisches“ gebeten.
Uns ist bewusst, dass die Stadt Zwickau vielen finanziellen Zwängen unterliegt. Vor diesem Hintergrund haben wir uns viele Gedanken gemacht und mit dem vorgelegten AJZ-Konzept Lösungswege für unsere Bedürfnisse aufgezeigt, die keine finanzielle Belastung für die Allgemeinheit darstellen. In unserem Verein haben inzwischen über 100 größtenteils junge Menschen mit ihrer Mitgliedschaft den Willen bekundet Verantwortung für das Projekt AJZ zu übernehmen. Diese sind voller Tatendrang und warten ganz ungeduldig ihre Fähigkeiten bei der Ausgestaltung des Zentrums einbringen zu können.

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