Archiv « „Roter Baum“ e.V. Zwickau

Archiv für Juni 2011

Lesung zur Volxküche

Am Donnerstag sind Stefan Petermann und Martin Zerrenner zu Gast
Veranstaltung im Jugendcafé BuZe beginnt um 19 Uhr – Eintritt frei

Für unsere nächste Volxküche am kommenden Donnerstag, den 30.06.2011 haben wir ein besonderes Rahmenprogramm vorbereitet. Zu Gast ist Stefan Petermann und würde uns aus seinem neuesten Werk, dem Erzählungsband „Ausschau halten nach Tigern“ vortragen. Unterstützt wird er von seinem „XistY“-Bandkollegen Martin Zerrenner, der Gedichte und lyrische Texte im Repertoir hat. Eintritt kostet, dass ganze wie immer nicht; für die beiden werden wir einen Hut rumgehen lassen.
Stefan Petermann wurde im Dezember 1978 in Werdau geboren. Er studierte an der Bauhaus Universität in Weimar. 2009 erschien sein Debütroman „Der Schlaf und das Flüstern“ und in diesem Jahr „Ausschau halten nach Tigern“, ein Band mit seinen Erzählungen. Er wurde verschiedenfach ausgezeichnet, darunter mit dem Publikumspreis und den 3. Platz beim 14. MDR-Literaturwettbewerb. Seine „Erzählungen nebenan“ und „Der Zitronenfalter soll sein Maul halten“ wurden verfilmt und auf internationalen Festivals aufgeführt. 2010 erhielt er das Autoren-Arbeitsstipendium des Landes Thüringen. Er ist Mitbegründer des Filmkollektivs „1meter60 Film“ und lebt in Weimar.
Zur Person Martin Zerrenner: Bei „XistY“ wirkte Stefan jahre lang als Sänger und Martin neben ihm als Bassist. Über die Band sind die beiden seit ihrer Schulzeit befreundet. Martin ist bekannt auch ungewöhnlich Wege bei Lesungen zu gehen, so wie beim eingefügten Link, wo er für eine Lesung in Dresden sein Baby als Co-Autor auf Kassette mitgebracht hatte. Wir sind gespannt was er am Donnerstag präsentiert.

Stay Rebel geht in die dritte Runde

Vorschau in der Zwickauer „Freien Presse“ vom 24. Juni!
Festival in diesem Jahr unter dem Motto »Aufstand im Schlaraffenland«

Zwickau – Bereits zum dritten Mal steigt heute das Zwickauer Stay-Rebel-Festival des Vereins Roter Baum. Los geht es 17 Uhr im Picknickpark Perle an der Uhdestraße. Ziel der Organisatoren ist es, die Besucher zu mehr Engagement zu bewegen. Deshalb stehen am Nachmittag zunächst Workshops auf dem Programm. Bei einem Siebdruck-Workshop erfahren Interessierte, wie einfach es ist, eigene Textilien zu bedrucken. Im Anschluss informieren die Macher der Volxküche unter anderem über vegane und vegetarische Ernährung. Ab 19 Uhr werden fünf Bands auf der Bühne zeigen, wie sie sich Engagement und Courage vorstellen. Nach Hardcore bei der ersten Auflage und Elektro im vergangenen Jahr liegt der Schwerpunkt dieses Mal auf Punkrock.
Mit den Eastie Rois tritt eine Berliner Punkband auf, in deren Reihen Musiker spielen, die ihre musikalischen Wurzeln in der Region haben. Aus Leipzig kommt Möped, die sich in keine Schublade einordnen lassen wollen, aber seit 2005 schon einige Live-Erfahrung gesammelt haben. Mit dabei sind außerdem die Bands Gleichlaufschwankung aus Halle an der Saale, Die Arbeitslosen Bauarbeiter aus Chemnitz und eine Gruppe mit dem viel versprechenden Namen Feine Sahne Fischfilet. (cw)
Service Im Picknickpark Perle an der Uhdestraße heißt es heute ab 17 Uhr Stay Rebel. Den Eintritt gibt’s zum Solipreis, das heißt, jeder gibt soviel er will.

Stay Rebel Open Air 2011

Am 24. Juni ab 17 Uhr im Erlebnispark Perle | Eintritt gegen Spende
Workshops, Konzerte und ein bisschen Aufstand im Schlaraffenland

Der Timetable ins Glück!

ab 17:00 Workshop – „Volxküche – Warum eigentlich mit X?“
ab 17:00 Siebdruckwerkstatt – „Druck von unten“
ab 17:00 Vorstellung – „Netzwerk für Demokratie & Courage“
ab 19:00 EAS­TIE ROIS – Ex-​Duck­shit-​Punk aus Ber­lin
ab 20:00 MÖPED – Trash-​Punk aus Leip­zig
ab 21:00 GLEICH­LAUF­SCHWAN­KUNG – Post-​DDR-​Punk aus Halle/Saale
ab 22:00 DIE AR­BEITS­LO­SEN BAU­AR­BEI­TER – Stra­ßen­punk aus Chem­nitz
ab 23:00 FEINE SAHNE FISCH­FI­LET – An­ti­fa­scist Punk­rock aus Ros­tock

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Sächsische Zustände

Schwarz-gelbe Extremismusklausel lenkt von Alltagsmacht der Nazis ab
Ein lesenswerter Artikel von Michael Kraske auf »Mut gegen rechte Gewalt«

Nicht die Engagierten sind eine Gefahr für die Demokratie, sondern die Bürgermeister und Politiker, die wegschauen, Partizipation und Pluralismus in ihren Orten unterdrücken und eine Wirklichkeit leugnen, in der für einige Bürger die Grundrechte außer Kraft gesetzt sind. Die schlechten Demokraten, die mancher in Sachsen an bunten Haaren zu erkennen glaubt, tragen oftmals Krawatte und Anzug, sitzen in einem schmucken Rathaus und sorgen sich so sehr um den guten Ruf ihrer Städte, dass sie alles vertuschen, was schlechte Schlagzeilen bringen könnte. (mehr…)