"Roter Baum" e.V. Zwickau Comments http://baumhaus.blogsport.de Der Jugendverein »Roter Baum« Zwi­ckau engagiert sich für eine al­ter­na­ti­ve, to­le­ran­te & cou­ra­gier­te Ju­gend­kul­tur. Mon, 23 Jul 2018 13:51:54 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Zur Antifademo am 10.11.2012 in Zwickau « antifaschistische gruppen des vogtlands http://baumhaus.blogsport.de/2011/02/22/rathaus-bricht-verhandlungen-ab/#comment-6540 Wed, 07 Nov 2012 22:40:33 +0000 http://baumhaus.blogsport.de/2011/02/22/rathaus-bricht-verhandlungen-ab/#comment-6540 [...] Natürlich hätten sich Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos in jeder anderen Stadt in Sachsen, Thüringen oder sonstwo niederlassen können. Nahezu überall gibt es gefestigte NS-Kameradschaftsstrukturen, die als Unterstützer_Innen-Netzwerk für militante Rassist_Innen in Frage kommen – die selbst immer wieder durch geplanten rassistischen Terror von sich reden machen. Es ist aber Fakt, dass die drei Hauptakteure des NSU nun einmal in Zwickau Unterschlupf gefunden haben und auch dort auf Unterstützer_Innen aus der rechten Szene zählen konnten. André und Susann E., in der westsächsichen Kameradschaftsszene keine Unbekannten, stellten eine Wohnung zur Verfügung. Der Jenaer Neonazi Ralf Wohlleben vom Thüringer Heimatschutz, nun selbst als Terrorunterstützer in Haft, stand in engem Kontakt mit dem Zwickauer NPD-Stadtrat Peter Klose und war offensichtlich häufig in dessen Bürgerbüro in Zwickau zu Gast. (Vgl. Wir doch nicht) Es ist kein Geheimnis: Zwickau hat ein Naziproblem! Zwickau ist Heimat des Nazi-Hool-Klamottenlabels „Eastfight“, welches vor Ort im Naziladen „Eastwear Department“ (ehemals „The Last Resort Shop“) käuflich erworben werden kann. (Vgl. Braunes Erbe) Bereits vier Tage nach der umjubelten Gedenkkundgebung am Georgenplatz kam es bei einem Spiel des FSV Zwickau zu antisemitischen Parolen (Vgl. Montagsdemo Zwickau). Immer wieder kommt es zu Übergriffen auf Andersdenke, auf Migrant_Innen, auf linke Jugendliche. Die erschreckende Realität im weltoffenen Zwickau offenbarte sich zuletzt am Morgen des 26. August 2012, als zwei Migranten vor einem Tanzcafé derart von Nazis attackiert wurden, dass sie mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Einer der Betroffenen musste tagelang auf der Intensivstation betreut werden und trägt vermutlich bleibende Schäden davon. Bereits zwei Wochen zuvor ereignete sich beim Stadtfest ein Naziangriff auf einen alternativen Jugendlichen. Am 01.September 2012 machten etwa 50 Antifaschist_Innen mit einem Stadtspaziergang auf die rechten Übergriffe aufmerksam. (Vgl. Antifaspaziergang). Hingegen werden Versuche, einen linken Freiraum zu etablieren, seit Jahren wiederholt von offizieller Seite sabotiert, nicht zuletzt aus Angst vor gewalttätigen linken „Chaoten“. (Vgl. Baumhaus 1); (Vgl. Baumhaus 2) [...] […] Natürlich hätten sich Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos in jeder anderen Stadt in Sachsen, Thüringen oder sonstwo niederlassen können. Nahezu überall gibt es gefestigte NS-Kameradschaftsstrukturen, die als Unterstützer_Innen-Netzwerk für militante Rassist_Innen in Frage kommen – die selbst immer wieder durch geplanten rassistischen Terror von sich reden machen. Es ist aber Fakt, dass die drei Hauptakteure des NSU nun einmal in Zwickau Unterschlupf gefunden haben und auch dort auf Unterstützer_Innen aus der rechten Szene zählen konnten. André und Susann E., in der westsächsichen Kameradschaftsszene keine Unbekannten, stellten eine Wohnung zur Verfügung. Der Jenaer Neonazi Ralf Wohlleben vom Thüringer Heimatschutz, nun selbst als Terrorunterstützer in Haft, stand in engem Kontakt mit dem Zwickauer NPD-Stadtrat Peter Klose und war offensichtlich häufig in dessen Bürgerbüro in Zwickau zu Gast. (Vgl. Wir doch nicht) Es ist kein Geheimnis: Zwickau hat ein Naziproblem! Zwickau ist Heimat des Nazi-Hool-Klamottenlabels „Eastfight“, welches vor Ort im Naziladen „Eastwear Department“ (ehemals „The Last Resort Shop“) käuflich erworben werden kann. (Vgl. Braunes Erbe) Bereits vier Tage nach der umjubelten Gedenkkundgebung am Georgenplatz kam es bei einem Spiel des FSV Zwickau zu antisemitischen Parolen (Vgl. Montagsdemo Zwickau). Immer wieder kommt es zu Übergriffen auf Andersdenke, auf Migrant_Innen, auf linke Jugendliche. Die erschreckende Realität im weltoffenen Zwickau offenbarte sich zuletzt am Morgen des 26. August 2012, als zwei Migranten vor einem Tanzcafé derart von Nazis attackiert wurden, dass sie mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Einer der Betroffenen musste tagelang auf der Intensivstation betreut werden und trägt vermutlich bleibende Schäden davon. Bereits zwei Wochen zuvor ereignete sich beim Stadtfest ein Naziangriff auf einen alternativen Jugendlichen. Am 01.September 2012 machten etwa 50 Antifaschist_Innen mit einem Stadtspaziergang auf die rechten Übergriffe aufmerksam. (Vgl. Antifaspaziergang). Hingegen werden Versuche, einen linken Freiraum zu etablieren, seit Jahren wiederholt von offizieller Seite sabotiert, nicht zuletzt aus Angst vor gewalttätigen linken „Chaoten“. (Vgl. Baumhaus 1); (Vgl. Baumhaus 2) […]

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by: Marcel Beate http://baumhaus.blogsport.de/2011/05/27/solidaritaet-mit-dem-baumhaus/#comment-5726 Wed, 27 Jun 2012 18:15:59 +0000 http://baumhaus.blogsport.de/2011/05/27/solidaritaet-mit-dem-baumhaus/#comment-5726 Ich finde die Projekte und Gesellschaftsarbeit die in Zwickau durch den roten Baum geleistet werden sehr gut und unterstüzenswert. Mit meiner solidarität könnt ihr rechen. Ich hab zwar mit 16 so gut wie kein Geld dafür aber ich würde gern an Projekten etc. teilnehmen bzw. mit helfen genau wie an irgendwelchen anderen arbeiten. Das wäre meine art euch zu unterstützen.Weiß nicht ob das hier die richtige stelle für solche anfragen war aber es wäre nett wenn ihr mir diesbezüglich auskunft geben könntet.Würde mich sehr gern dafür engagieren. Macht auf jeden fall so weiter. Solidarische grüße ;) Ich finde die Projekte und Gesellschaftsarbeit die in Zwickau durch den roten Baum geleistet werden sehr gut und unterstüzenswert. Mit meiner solidarität könnt ihr rechen.
Ich hab zwar mit 16 so gut wie kein Geld dafür aber ich würde gern an Projekten etc. teilnehmen bzw. mit helfen genau wie an irgendwelchen anderen arbeiten. Das wäre meine art euch zu unterstützen.Weiß nicht ob das hier die richtige stelle für solche anfragen war aber es wäre nett wenn ihr mir diesbezüglich auskunft geben könntet.Würde mich sehr gern dafür engagieren. Macht auf jeden fall so weiter.
Solidarische grüße ;)

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by: Steff http://baumhaus.blogsport.de/2012/03/07/if-the-kids-are-united-2/#comment-4652 Sun, 11 Mar 2012 06:10:07 +0000 http://baumhaus.blogsport.de/2012/03/07/if-the-kids-are-united-2/#comment-4652 Hey Leute, es war wirklich ein gelungener Abend, ohne Frage. Ich hoffe es sind viele viele Spenden zusammengekommen und ihr bzw wir alles sind somit dem AJZ ein Stück näher gekkommen. Wo werden denn die Bilder von dem Abend veröffentlicht? Knutscht mir den Rossi :D LG Steff + Börnsten Hey Leute, es war wirklich ein gelungener Abend, ohne Frage. Ich hoffe es sind viele viele Spenden zusammengekommen und ihr bzw wir alles sind somit dem AJZ ein Stück näher gekkommen. Wo werden denn die Bilder von dem Abend veröffentlicht?

Knutscht mir den Rossi :D

LG Steff + Börnsten

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by: Ulrich Thümmler http://baumhaus.blogsport.de/2011/05/27/solidaritaet-mit-dem-baumhaus/#comment-4455 Mon, 30 Jan 2012 19:16:31 +0000 http://baumhaus.blogsport.de/2011/05/27/solidaritaet-mit-dem-baumhaus/#comment-4455 Hallo Ihr AJZ-ler, als geborener und fast 60 Jahre in Zwickau wohnender "Ehemals-Einwohner" möchte ich meine Solidarität für solch ein Projekt erklären. Das ist eine gute Sache! Ich finde die Idee nicht schlecht und würde es begrüßen, wenn sich noch viel mehr Zwickauer dafür engagieren würden. Dass von der Stadtverwaltung keine Bereitschaft da ist, diese Projekte zu unterstützen ist mehr als traurig! Aber die Entwicklung der letzten 20 Jahre in der Stadtverwaltung waren letztendlich auch für mich Anlaß, Zwickau zu verlassen (Obwohl ich stolz darauf bin, in Zwickau geboren zu sein, meine Kindheit und Jugend und meine Ehejahre hier erlebt zu haben)! Ich finde es toll, wenn sich Menschen für ihre Stadt engagieren und mit Taten für eine schönere und lebenswerte Stadt einbringen. Ich wünsche Euch allen den Erfolg, der meiner Meinung nach mehr als wichtig für diese Stadt wäre! Und was die nächsten Wahlen anbegtrifft: Zwickau hat schon einige Bürgermeister gehabt (viele kenne ich noch aus persönlicher Zeit) - es wird sich sicherlich ein Bürgermeister bei den nächsten Wahlen finden lassen, der Eure Ideen unterstützt! Hallo Ihr AJZ-ler, als geborener und fast 60 Jahre in Zwickau wohnender „Ehemals-Einwohner“ möchte ich meine Solidarität für solch ein Projekt erklären. Das ist eine gute Sache! Ich finde die Idee nicht schlecht und würde es begrüßen, wenn sich noch viel mehr Zwickauer dafür engagieren würden. Dass von der Stadtverwaltung keine Bereitschaft da ist, diese Projekte zu unterstützen ist mehr als traurig! Aber die Entwicklung der letzten 20 Jahre in der Stadtverwaltung waren letztendlich auch für mich Anlaß, Zwickau zu verlassen (Obwohl ich stolz darauf bin, in Zwickau geboren zu sein, meine Kindheit und Jugend und meine Ehejahre hier erlebt zu haben)! Ich finde es toll, wenn sich Menschen für ihre Stadt engagieren und mit Taten für eine schönere und lebenswerte Stadt einbringen. Ich wünsche Euch allen den Erfolg, der meiner Meinung nach mehr als wichtig für diese Stadt wäre! Und was die nächsten Wahlen anbegtrifft: Zwickau hat schon einige Bürgermeister gehabt (viele kenne ich noch aus persönlicher Zeit) – es wird sich sicherlich ein Bürgermeister bei den nächsten Wahlen finden lassen, der Eure Ideen unterstützt!

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by: Limbach-Oberfrohna « Schreiben für die Welt! http://baumhaus.blogsport.de/2012/01/03/come-to-where-the-nazi-is/#comment-4347 Sun, 08 Jan 2012 15:44:42 +0000 http://baumhaus.blogsport.de/2012/01/03/come-to-where-the-nazi-is/#comment-4347 [...] Am gestrigen Abend fand in Limbach-Oberfrohna eine Veranstaltung statt, die den Namen „Rock gegen Rechts“ wesentlich mehr verdient gehabt hätte als das Jenaer Pendant. Die Größen Feinesahnefischfilet, Supershirt und Egotronic gaben sich die Ehre. Und das in einem beschaulichen Örtchen, in dem das obligatorischen Bürgerbündnis gegen Extremismus seinem Namen mehr als gerecht wird und auch sonst alles nach dem typischen Nazi-Dorf riecht. So wurde also das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und hingefahren. In einem schicken Häuschen, das letztlich sehr gut gefüllt war, gab es Getränke und Essen zum kleinen Preis und auch der Eintritt war für dieses Line-Up kein bisschen überteuert. Letztlich konnten auch die Bands die Erwartungen vollends erfüllen. Ein besonders angenehmer Umstand war, dass viele Ultras der Region anwesend waren, ohne dass es zu den geringsten Problemen kam. Man kannte sich zwar, aber die üblichen Drohgebärden unterblieben. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, in den meisten anderen Gegenden aber kaum möglich. Und genau deshalb bemerkenswert und schön zu sehen, dass es geht. Alles in allem also ein sehr gelungener Abend in einer Gegend, die man sonst wohl nicht so gern besucht. [...] […] Am gestrigen Abend fand in Limbach-Oberfrohna eine Veranstaltung statt, die den Namen „Rock gegen Rechts“ wesentlich mehr verdient gehabt hätte als das Jenaer Pendant. Die Größen Feinesahnefischfilet, Supershirt und Egotronic gaben sich die Ehre. Und das in einem beschaulichen Örtchen, in dem das obligatorischen Bürgerbündnis gegen Extremismus seinem Namen mehr als gerecht wird und auch sonst alles nach dem typischen Nazi-Dorf riecht. So wurde also das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und hingefahren. In einem schicken Häuschen, das letztlich sehr gut gefüllt war, gab es Getränke und Essen zum kleinen Preis und auch der Eintritt war für dieses Line-Up kein bisschen überteuert. Letztlich konnten auch die Bands die Erwartungen vollends erfüllen. Ein besonders angenehmer Umstand war, dass viele Ultras der Region anwesend waren, ohne dass es zu den geringsten Problemen kam. Man kannte sich zwar, aber die üblichen Drohgebärden unterblieben. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, in den meisten anderen Gegenden aber kaum möglich. Und genau deshalb bemerkenswert und schön zu sehen, dass es geht. Alles in allem also ein sehr gelungener Abend in einer Gegend, die man sonst wohl nicht so gern besucht. […]

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